between life and madness there lies obsession
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#1

Die Story war mein Erstlingswerk des Puppyshipping, und darf trotz allem auch in der neuen Blogversion nicht feheln. Geschrieben wurde sie vor rund 1 1/2Jahren, niemals fortgesetzt, geschweige denn BETA-gelesen. Trotzdem ist sie der einmaligen Rei  gewidmet, auch wenn sie wirklich nicht besonders gelngen ist.

Pure Poison



Fandome: Yu-Gi-Oh!

Pairing:
Joey Wheeler x Seto Kaiba; Katsuya Jonouchi x Kai

Disclamer:
Alle Charaktere sind Eigentum des lieben Zeichners, der Serie, welcher mir die Jungs unter keinen Umständen verkaufen will*grummel* Aber Kai gehört zur hälfte mir*grins* *Kai knuddel*

Widmung:
Meinem kranken Hirn, dass sich diese FF ausgedacht hat, und Schuld daran ist, dass das erste Kapi zu der Art Storys gehört (reine Band storys -.-) die ich nicht länger als 5min lesen kann -.-’

Kommentar:
Ich habe mich ein Jahr nach meiner ersten Story(welche sehr depri war) mal wieder hingesetzt und, da ich aus unerfindlichen Gründen, sehr aufgekratzt war, ist diese Story entstanden. Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, da ich eine sehr kritische Leserin bin, und auch nur Geschichten Kommentiere, welche ich ausgesprochen gut finde, doch nachdem diese FF nun fast ein halbes Jahr auf meinem Laptop rumgeistert, und immerwieder überarbeitet, und verlängert wurde, habe ich mich entschlossen sie mal on zu stellen.


Story:
2Jahre nach dem Ende der letzten Staffel hat Joey Wheeler, zusammen mit seinen alten Duel Monsters Freunden, die Band „Neko no Kago“(jap. Katzenkörbchen) gegründet, um den Tod seiner Freundin endgültig überwinden zu können. Neko no Kago, ist Mittlerweile eine nicht mehr ganz Unbekannte Gruppe, die durch ihren Mix aus Visual Kay, Gothic, Punk und Rock den Grossteil der Jugend anspricht.

Kurz vor einem Auftritt lernt Joey einen Jungen kennen, der mit seinem „Agressiven“ Äusseren, die perfekte Ergänzung zum Inneren der Person zu sein scheint, die dem 17Jährigen Joey seit geraumer Zeit, feuchte Träume bereitet.....

Erklärung:
Yami hat sich von Yugi getrennt, und hat einen eigenen Körper.

Ryou ist mit Yami no Bakura verschmolzen, und hat ein Paar Charakterzüge von ihm angenommen, ist also etwas aufbrausender, und die Gefahr besteht, das nach einem Besuch seinersets, das Silberbesteck fehlen könnte.

Marik hat sich auch von seinem Yami getrennt, welcher jetzt in Ägypten lebt.

Nami, aus One Peace, ist durch ein Dimensionsloch nach Domino gelangt…. Vielleicht ist sie auch einfach etwas Irre.

Warung:
OOC auf alle Charaktere, Gedankensprünge, sarkasmus, höchste Stufe der Verwirrung, verschachtelte Handlung/Sätze, englischen Slang, Ryou wird liebenswert fertig gemacht und Joeys denkweise gleicht etwas meiner eigenen....

Use your brain, be yourself and....GO!






Kapitel1: Der Aufrtitt



“Oh, Fuck!!” Fluchend renne ich durch die Strassen Dominos. Ich kann es mir echt nicht leisten nochmal zu spät zu kommen! Schlitternd biege ich um eine Ecke, und laufe in eine grosse Strasse.

‚Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuck.....’-Uhr- „FUCK!!“
Jaja, Bahnhofsuhren sind schon was schönes. So gross, und jetzt auch noch so wunderbar hell beleuchtet. Der einzige Nachteil ist, dass sie zeigen, dass ich wiedermal viel zu spät bin.

Seitengasse......und Tempo noch etwas hochfahren....Wow! Ich schätze meine Geschwindigkeit mal auf um die 130km/h!

Gestatten, Joey Wheeler, 17Jahre jung, und demnächst Schaschlik.
Oh, und momentan dem schönen Ausdruck ‚Fuck’ verfallen.....hey, was kann ich dafür, wenn die Medien die Jugend heutzutage mit solchen Wörtern bombardiert....apropos Bombe....“BANG!!“..... meine Zeitbombe ist gerade in die Luft gegangen.....Fuck.

„Autsch.....“ Etwas bedöppelt sitze ich auf dem Boden hinter der netten Metalltüre, die mich freundlicherweise abgebremst hat.... und dafür um eine Beule reicher ist..... nur mal fürs Protokol, ICH bin unschuldig, klar?!

Von der Schönheit der Tür (‚Du siehst heute mal wieder fabelhaft aus...dein Glanz ist wirklich unvergleichlich... hast du etwa ne neue Frisur? Wirklich?! Steht dir ausgezeichnet&rsquo abgelenkt, entdecke ich den Staubwedel...oh, pardon, weisshaarigen Jungen vor mir erst, als ich das Gefühl kriege, dringendst meinen Notar zu benachrichtigen, er solle in meinem Testament die reizende Metallpforte, auch bekannt als Hinterausgang des Clubs “Remus“, berücksichtigen.

Zögernd wandert mein Blick die weiten, dunkelgrünen Hosen und ein hellblaues Shirt hinauf, um am Gesicht, oder besser gesagt an der zuckenden Augenbraue des Albinos, hängen zu bleiben.

„Äh.....ups?“

Oh, neuer Sport! Schnellzucken! Ryou würde garantiert die Olympiade gewinnen.

Ups, er holt Luft.... kein Gutes Zeichen.

„Sorry Ryou, der Lehrdrache hat mich nachsitzen lassen, und dann steckte der Bus noch im Stau, und die alte Schachtel wollte unbedingt über die Strasse, und ich musste mein Meerschweinchen bekochen, und den Papagei rösten.....“
Äh...irre ich mich, oder klingen meine Argumentationen nicht wirklich glaubwürdig?!

Uh, Krampfadern.....in diesem Fall wohl leider nicht.

Und Luft an!!

Wo sind eigentlich Ohrenschützer wenn man sie braucht?

„JOEY WHEELER!!!!“
Yep, that’s my name.

„IST DIR EIGENTLICH BEWUSST.....“
Autsch ...tja so ist es eben: Ryou kommt - Gehör geht.....

„....WARTEN SEIT EINER EWIGKEIT...“
Für Immer und Ewig?? Oh bitte nicht diesen Schnulzenschinken....Hab’ Gnade!!!
... manchmal finde ich es höchst beunruhigend was mein Gehirn für Gedankensprünge macht.....

„...VOLLKOMMEN DEMORALISIEREND....“
Ach ne?! Stimmt ja, ich finde es hochgradig motivierend von einem Wischmop angeschrien zu werden. Nicht zu vergessen, dass ich immer noch auf dem Boden sitze(von dem spitzen Etwas, worauf ich sitze, gar nicht erst zu sprechen) und mir gerade ein Taifun durch den Kopf weht.
Man, woher hat der Junge soviel Puste?

„....UND ÜBERHAUPT....Joey?....JOEY!!!!!!“
Olé, back to life! Und meine liebes Gehör, wie waren die Ferien?

Ok, Zeit zum Gegenangriff.

Echt kaum zu glauben, dass der Typ eigentlich ein ganz liebes, zartes, unschuldiges Lämmchen ist.....Määäähh!!
Äh....ja....

„Komm schon, Ryou! Anstatt mich hier zur Schnecke zu machen, sollten wir lieber anfangen. Wir haben schliesslich nur noch 2 Stunden“
Während ich spreche, schiebe ich einen immer noch schnaubenden Jungen durch meinen geliebten Eingangsbereich.

Oh nein, er bläht sich wieder auf....Windbeutel?
Nicht jetzt! Nun heisst es beruhigen.....

„Ich werde nicht mehr zu spät kommen! Versprochen!“ Tja. Versprechen...werden so oft gebrochen! Ode an den Erfinder der gekreuzten Finger!

Wie oft habe ich die Ausrede schon gebracht?
Egal, den Kleinen scheint es zu beruhigen.

„In Ordnung!“, lächelt er, und scheint sich abzuwenden.
Au, dieses Strahlen blendet!
Irgendwie habe ich das untrügliche Gefühl, der Junge macht Werbung für Zahnpasta, Zucker und Atomkraft gleichzeitig. Ein Königreich für eine Sonnenbrille!
Wenigstens lässt er mich in Ruhe....

„Ach, Joey?“ Zuckersüss.....Süss?? Oh-oh! Hilfe Karies!

„Äh .... ja, .... Change?” Ich ahne schlimmes......

„Weisst du...“ Nein! Und ich will es auch nicht wissen! Gnade!

„...du schuldest mir noch was, und...“

Kunstpause.

Uuuuuuund? Hoffentlich nichts schlimmers als ihn auf ein Eis einzuladen.
Ich verabschiede mich wohl schon mal besser..... adieu, mein lieber 1000Yen Schein... ich werde dich vermissen..... vielleicht kann ich dich ja mal besuchen kommen....

... Ich liebe es, mir falsche Hoffnungen zu machen...

„...und ich will das du mich heute ein Lied singen lässt.“

„....“

Schlimmer geht’s immer.

Scheisse!

Hey, wo ist mein Fuck geblieben?

Egal.

Tut mir echt leid, Kleiner, aber das kann ich den Leuten echt nicht antun.
Ich meine, an den Drums ist der Albino ein Genie, unersetzlich, die Reinkarnation von......irgend einem genialen, toten Schlagzeuger. Aber singen! Nee, echt nicht! Ich mag dich, Wedel, aber ich will nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt werden.

„Äh...ja...weisst du....äh...ich.....“

Wie sagt man einem Freund, dass er vollkommen untalentiert ist, und es gegen die Menschrechte verstösst, ihn singen zu lassen, ohne dass einem im darauf folgenden Schreikrampf der Person das Trommelfell platzt?

Hilfe!

Suche Dolmetscher!

„Joey~y!!!!”Quiiiitsch! Autsch.
Bei Risiken oder Nebenwirkungen, wenden sie sich an Gott.
....
Aber auf mich reagiert er wieder nicht, oder wie?
Fuck.

Oh, da isses wieder...mein Lieblingswort...ja, wo warst du denn? Ja du,.....tu jetzt schön brav warten, joa! Bis ich dich wieder brauche.....

Okay, manchmal ist es definitiv beängstigend, was in meinem Hirn da so vor sich geht.

Genug davon, zurück zu meinem jetzigen Problem:
Singtalent-loser, werbe-Albino will den Namen unserer Band ruinieren und unschuldige Menschen gnadenlos foltern.... Und ich soll ihn (wieder einmal) davon abhalten....toll.

Gottes Wege sind unergründlich....in diesem Fall, die des Pharaos.

Darf ich vorstellen:
Yami Akiro, ehemals mit seiner Wiedergeburt Yugi Mutou verbunden, sprich, sie teilten sich einen Körper. Dieses schizophrene Erlebnis hat bei beiden gravierende Schäden hinterlassen.

Hey, ich mag die beiden, und habe auch nichts gegen Schwule (immerhin bin ich Bi), aber bei jedem Menschen finde ich was, um mich über ihn lustig zu machen.
Doch den meisten sag ich das nicht ins Gesicht, ich will doch nicht Schuld an einer Einlieferung in die Irrenansta ...oh verzeihung, in die Psychiatrische Klinik sein.
Bei den labilen Typen, mit denen ich mich umgebe.

Also, weiter im Text...
Die bunthaarige, halbe Portion, genannt „Das Dunkel“(wie einfallsreich, mein Lieber....), rettet mich jedenfalls vor Tollwutübertragung durch das albino Kaninchen, in dem er mich ganz charmant lächelnd mitzieht, und der Putze aufbauende Worte zuruft.
„Nimm noch ein paar Gesangsstunden, Change, vielleicht lässt Under dich dann auch mal ins Mikro heulen.“

Jepp, unsere Spritznamen sind verwirrend.

Für Einsteiger:

Ryou Bakura. Sein Pseudonym lautet „Change of Hearts“, nach seiner Lieblingskarte. Aber wir nennen ihn nur Change oder Ryou. Er ist unser Drummer.

Yami Akiro ist „der Pharao der Dunkelheit“, auch „Das Dunkel“ oder „Pharao“.
Er hat, nach seiner körperlichen Spaltung von Yugi, den Namen Akiro angenommen, damit niemand an Inzucht denken kann, wenn er mit Game rummacht.
Der, bei mir, schulterhohe Halbe ist am Bass.

Yugi Muto. Sieht aus wie Dunkels Kleinformat, bekannt als „Game“. Ist spielsüchtig, mit Yami zusammen und unser Keyboarder.

Marik Ishtar. Durchgeknallt wie wir alle. Er kommt ursprünglich aus Ägypten, ist hochgradig neurotisch, paranoid und schizophren, was sich in letzter Zeit etwas gelegt hat, was wiederum seiner Freundin zuzuschreiben ist.

Sie nennt sich Nami und behauptet, Navigatorin auf einem Piratenschiff, aus einer anderen Dimension gewesen zu sein, und ist ganz wild nach Geld....ich sag nur Kleptomanin. Wahnsinnig, aber süss und sehr nett. Sie ist unsere Managerin, hilft Duke und Tristan am Mishpult, ist Chef-Technikerin...einfach unser Mädchen für alles.

Ach ja, Mariks Pseudonym ist „Tri“.... drei auf russisch. Ich habe keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat, aber es gibt schlimmeres.
Marik ist an der E-Gitarre. Ich schwöre, der Junge ist Eddi vanHalen ebenbürtig.

Und meine Wenigkeit, bekannt als „Jonouchi Katsuya“, „Teas“ und „Underdog“(was „Under“, „Dog“, „Doggy“ usw. beinhaltet) Ich bin der „hochgradig“(hier bitte Sarkasmusfunktion einschalten) begabte Sänger der Band „Neko no Kago“.
Der Name ist nicht gerade der Hit für eine Punk-Rock-Gothic- (oder was immer wir sind) Band, aber wir fanden ihn witzig.

Falls ihr euch fragt, wie berümte Duellanten es schaffen mit Pseudonymen erneut erfolgreich zu werden, hier kommt die Antwort:

Wir sind unterdessen Spezialisten darin, unser Aussehen, für kurze Zeit, so gravierend zu verändern, dass niemand uns im Alltag als „Nek no Kago“ erkennt.

Die beiden Seesterne verzichten auf die übliche 2Literdose Haargel, und binden die Haare im Nacken zusammen. Die auffällige(n) Haarfarbe(n) werden mit Hüten/Kopftüchern kaschiert. Wie wir alle tragen sie Kontaktlinsen: Braun(Game) und Gelb(Pharao).

Bakura macht vor jedem Auftritt braune Strähnen in seine Mähne und trägt fliederfarbene Linsen.

Tri versteckt seine Haare auch unter einem Hut, doch lässt er einige Strähnen hervorschauen, welche ihm in seine nun hellgrünen, fast weissen Augen hängen.

Da sich (als ich 14 war) herrausgestellt hatte dass ich auf jegliche Tönungen/Färbungen hoch allergisch reagiere, belasse ich es dabei meine Haare so wild wie möglich zu verwuscheln, meinen Nasenring hineinzutun, das übliche extreme Make-Up, wie die anderen Bandmitglieder, zu tragen, und dunkelblaue Kontaktlinsen zu gebrauchen.

Ja, wir sind Freaks.


Genug über unser Auftreten.

Ich hoffe alle sind mitgekommen...

Zurück zu unserem freakigen Bandtreffen.

„Das ist nicht faiiiiiiiiiiiihääääärrrr!!!!!!!“, kreischt die selbsternannte Heulboje.
„Vielleicht nicht, aber es senkt die Schadensersatzkosten. Bleib an den Drums, Change.“
Freundschaftlich nimmt Marik den Wischmop in den Schwitzkasten, was Change nicht ohne sich zu wehren zulässt. Diese akrobatische Übunge bringen den beiden nur einen amüsierten Blick seitens Yugi ein, bevor dieser wieder zufrieden auf seinen Gameboy einschlägt.

Derweil sehen der Pharao und ich uns die Bühne an.

„Okay.... die Beleuchtung ist soweit bereit?“
Bandleader sein ist halt doch eine gewisse Verantwortung, und ich muss zugeben, meist macht es mir spass.

„Yupp. Wir hatten etwas Probleme mit dem Scatter, aber Nami hat das innerhalb von fünf Minuten in Ordnung gebracht.
Sag mal, was war denn diesmal los, dass Change dich erpressen wollte?“

Grinsend nehme ich eine Flasche Wasser und schraube sie auf.
„Ich war zu spät. Hatte nach dem Nachsitzen noch ne nette Unterhatung mit Kaiba. Seine Beleidigungen werden immer intressanter.“

Und das ist echt wahr! Es macht immer mehr spass mit dem jungen Firmenleiter zu streiten, zumal er sich jetzt auch öfter auf längere Diskusionen einlässt. Jedoch werde ich mich hüten den anderen zu erzählen, was für Gedanken ich mir seit längerer Zeit über ihn mache. Meine Haltung zu ihm hat sich im laufe der Jahre ziemlich verändert, auch wenn nicht mal Yugi, geschweige denn Kaiba, was davon wissen.

„Ihr zwei werdet euch wohl nie ändern.“, meint Yami lachend.
Wohl wahr, mein Lieber, wohl war..... was Kaiba betrifft, denn dieser ist viel zu verkappt um sich jemals zu änderen. Schade, wirklich.
„Als Musiker und Museeumsführer lebt es sich recht gut.“

Habe ich erwähnt, dass seine Gedankensprünge manchmal fast so verwirrend sind wie meine?
Ich habe oft das Gefühl, der Einzige der diese noch halbwegs versteht ist Yugi.... und vielleicht ich, in einem gewissen Masse.
Ich glaube, dass sollte heissen; ‚Ich bin echt glücklich, dass ich nicht in die Schule muss, denn so habe ich weniger Stress. Und ausserdem verdient man als Musiker und Museeumsführer gut und hat relativ flexieble Arbeitszeiten.’ So in etwa.

„Also, trommeln wir die anderen zusammen, dann können wir alles aufstellen und den Soundcheck machen, und haben immernoch genug Zeit um unter die Leute zu gehen, bevor wir zu spielen beginnen“, meine ich, nachdem ich getrunken habe, „Wo ist eigentlich Nami?“

„Sie rechnet aus, wie viel sie bei diesem Gig verdienen wird. Lets fez, then.“, meint die grosse Ananas, bevor der chemieversetzte Haarbusch durch die Tür verschwindet.
Yupp, ich mag meine Freunde.







Eineinhalb Stunden später sitze ich an der Bar und vertreibe mir die Zeit bis zu unserem Auftritt.
„Neko no Kago“ hat genug, gut bezahlte Gigs, dass wir (abgesehen von Marik und Yami, welche nicht mehr zur Schule gehen, und stattdessen anderweitig arbeiten(Marik ist Schriftsteller)) keine anderen teilzeit Jobs benötigen.

Ich liebe Freizeit, auch wenn diese jetzt oft durch Schulaufgaben und Bandproben beschränkt ist.

Es ist eben nichts mehr wie damals, während der grossen Duellmonsters Welle, als wir so oft die Welt gerettet haben.
Irgendwie vermisse ich die alten Tage.... kaum zu glauben, dass sie schon fast drei Jahre zurück liegen.

Viel hat sich seitdem verändert.
Nach den ganzen Abenteuern habe ich eine Beziehung mit Mai angefangen. Ich glaube ich habe sie wirklich geliebt. Aber 4Monate später hatte sie einen Autounfall in San Fanscisco, bei dem sie und Tea ums Leben gekommen sind.
Mai wollte einige alte Freunde besuchen, und Tea sich dort mal nach einem Tanzstudio umsehen.
Sie wurden von einem Truk erwischt, und waren laut Medizinbericht sofort tot.

Wir haben lange getrauert, schafften es aber, dank gegenseitiger Unterstützung, wieder unser Leben zu geniessen, denn es ist zu kurz, man weiss nie wann es aufhört. Tea und Mai sind der Beweis dafür.

Auf seine Art hat sogar Kaiba mit geholfen. Zumindest mir.
Er hat immerwieder Diskusionen begonnen, immer wieder probiert sich mit mir zu Streiten, auch wenn ich ihn ignorierte, bis ich irgendwann wieder darauf einging. Ich hatte vergessen wie viel Spass es gemacht hat.
Die Streitereien haben die Lebensfreude in mir wieder erweckt.

Ich weiss das alles klingt schnulzig und unwahrscheinlich, irgendwie als ob er sich sorgen gemacht hätte, und die ganze Freundschaftsparade, but I don’t care.
Tatsache ist, dass ich wieder mein humorvolles, lebenslustiges und impulsives ich bin.

Ein halbes Jahr später haben wir „ Neko no Kago“ gegründet.
Wir haben schnell festgestellt, dass es uns nochmehr spass macht, als Duellmonsters, und da wir alle schon recht berühmte Duellanten waren, fiel es uns nicht schwer Orte zu finden, an denen wir Konzerte geben können, auch wenn die Zuschauer uns nicht als Duellanten erkennen, sondern lediglich als eine Gruppe augeflippter 17bis 21Jähriger.
Wir haben auch schon eine CD aufgenommen, nur für Freunde, Familie und ein paar Fans, aber unser Honorar liegt meist um 100’000Yen( ca. 770Euro)für jeden, pro Gig.
Kein schlechtes Einkommen, wenn man mindestens alle 12 Tage einen Auftritt hat und ich kann mir viel Luxus leisten, von dem ich früher nur träumen konnte.

In ein paar Wochen werde ich genug Geld für den neuen Laptop haben, für den ich schon seit drei Monaten spare. Er ist eine ganze Serie neuer als der von Kaiba.....

Ich muss grinsen, als ich daran denke was der arogante Drache sagen würde, wenn er wüsste, dass ich Sänger einer relativ erfolgreichen Band bin.
Ich sehe schon sein Gesicht vor mir:
seine Augen gliztern, eine Augenbraue abfällig hochgezogen...

„Ist hier noch frei?“

Abrubt werde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ein junger Mann mich anspricht. Millisekunden lang glaube ich, eine Fata Morgana zu sehen, glaube Kaiba vor mir stehen zu haben, bis mein Blick sich klärt, und ich ein Gesicht sehe, dass mir zwar bekannt vorkommt, aber garantiert nicht Kaibas Eigentum ist.
Dunkelgrüne Augen blitzen mir entgegen.

„Ja, klar“, sage ich schnell, und ernte ein sehr schönes Lächeln, als sich der andere neben mir niederlässt.

Der Junge scheint etwa 19 Jahre alt zu sein, und ist unglaublich gutaussehend.
Seine grünen Haare stehen ihm wirr vom Kopf ab, und hängen ihm grösstenteils ins Gesicht und in die Augen. Seine Dunkelgrünen Katzenaugen werden vom schwarzen Eyeliner noch mehr betont. Ich glaube immernoch die Gesichtszüge des jungen Firmenleiters in seinen zu finden, schiebe diesen Gedanken aber gleich weit fort. Ich war einfach so in Gedanken an ihn versunken, dass ich vermutlich sogar Yugi für ihn halten würde.
Sein schwarzer Kaputzenpullover scheint ihm eine Nummern zu gross zu sein, und seine schwarzen, von einem Nietengürtel gehaltenen, Hose betont seine langen Beine, ohne dass sie besonders eng sitzen.

Durch meinen blonden Pony blinkend, lächle ich zurück und nippe nochmals an meinem Drink.
Auch wenn es nicht Seto Kaiba ist, für den gibt es echt nur einen Ausdruck:
Wow, hot!!

„Willst du auch etwas trinken?“, frage ich den Schönling unschuldig.

„Gerne. Rum mit Cola, ohne Eis, geht das?“, meint er mit einem weiteren Lächeln.

Irgendwie kommt er mir verdammt bekannt vor, aber ich kann mich nicht erinnern ihn je getroffen zu haben.

„Klar. Du hast Geschmack“, entgegne ich, und weise auf mein eigenes Glas, welches selbiges Getränk beinhaltet.
Ich mustere ihn erneut aus den Augenwinkeln, während ich ein weiteres Getränk ordere.
Wer, um himmelswillen, ist der Typ?
Ich kenne viele gut aussehende Männer, aber der Schlägt alle um längen. Ich würde ihn sogar mit Kaiba gleichstellen.

Oh ja, ich weiss sehr wohl, dass der junge CEO klasse aussieht. Auch wenn er unnahbar wirkt, sein Aussehen ist wirklich der Hammer. Ich würde manchmal viel dafür geben in seinem Schopf wühlen zu dürfen, aber ich lasse das lieber mal, mein verlangen zu sterben hält sich momentan wirklich sehr in Grenzen.

Ich werfe einen weiteren Seitenblick auf den grünhaarigen.
Irgendwie erinnert er mich wirklich unglaublich an Kaiba.
Nur scheint er viel netter.
Ob sich Kaiba wohl zu Hause so locker gibt?
Wohl kaum... leider...

Ich schüttle den Kopf um diese Gedanken zu vertreiben, und wede mich ganz meinem Nachbarn zu, gerade als sein Getränk ankommt.

„Katsuya“, sage ich und halte ihm meine Hand hin, welche er sofort ergreift. Seine Hand ist angenehm warm.

„Kai“, sein Grinsen wird noch etwas breiter.
„Du bist also “Underdog“? Ich dachte gleich du kommst mir bekannt vor. Ich mag eure Musik.“

Überrascht, dass er mich erkannt hat, bin ich ja noch ganz ungeschminkt und ohne Kontaktlinsen starre ich Kai an, welcher kichert.
„Sorry“, meint er lachend,“ aber dein Gesichtsausdruck ist genial!“

Ich mag sein lachen.
Überhaupt, ich mag ihn sehr.
Ich suche nach einer Antwort, irgendeiner Reaktion, die ich zustande brigen kann.

„....“

Hey, wo ist mein Hirn hin?
Normalerweise wäre ich nie sprachlos, geschweige den, dass ich so wenig denke.
Das ist mir erst einmal passiert. Bei Kaiba...

Komm schon, alter Junge, sag was!!!!

„....“ Sehr gut, Joey, du bist ja richtig Geistreich.
Mann, du bist Joey Wheeler! Der Einzige, der dem wohl gefürchtetsten Geschäftsmann der Welt die Stirn bietet! Katsuya Jonouchi! Leadsinger einer Band! Underdog! Du bist TEAS!!! Du darfst....nein, du KANNST jetzt nicht ruhig bleiben!

Doch zum Glück rettet Kai mich, immernoch grinsend.
Ist ihm das etwa auf dem Gesicht festgewachsen?
Aber eigentlich wäre das auch egal, es sieht klasse aus, also kann es auch gleich bleiben.
Kaiba lächelt nie wirklich....

„Wie lange gibt es ‚Neko no Kago’ jetzt eigentlich schon?“

Erleichtert meinen Gedanken entfliehen zu können, nehme ich das Gespräch auf.

Wir unterhalten uns eine Weile über die Band, und kommen dann auf unsere Spitznamen zu sprechen.

„Sag mal.... mir ist klar, dass „Katsuya Jonouchi“ dein Pseudonym ist. Nein, nein“, lacht er, als ich den Mund aufmache, um mich zu entschuldigen, dass ich ihm nicht meinen echten Namen gesagt habe, „ Es ist in Ordnung, dass du dich als Katsuya vorgestellt hast. Kai ist auch nur mein Spitzname. Aber, ich verstehe nicht ganz, wie du auf „Underdog“ gekommen bist. Ich meine, ich kapiere auch „Teas“. Ich kann mir vorstellen, dass du eine scharfe Zunge hast, aber sich als ‚unter Hund’ zu bezeichnen... man erwartet doch eher, dass ein solcher Name.... wie soll ich sagen... einen wichtig macht. Aber du, obwohl du Bandleader bist, ordnest dich unter. Warum?“ Er wirkt sehr intressiert, also erzähle ich es ihm, auch wenn irgendetwas mich warnt, ich würde es später bereuen..

„Lange Geschichte. Die Kurzfassung ist, dass ein Freund mich als Hund bezeichnet hat, und da er meist sehr arogant wirkt, schloss ich daraus, dass ich ihm im Rudel untergeordnet sein würde, ergo „Underdog“.“, grinse ich fröhlich.

Ich habe keine Ahnung, warum ich ihm das erzähle, wo ich mich doch sogar geweigert habe es Game zu sagen, aber irgendwie....er erinnert mich wirklich so stark an Kaiba, als wäre er eine Seite des Drachen, die niemand sehen kann, aber ich fähig bin aufzuspüren.
Vielleicht sage ich es Kai, weil ich ihm sofort vertraue... wie ich dem Blauäugigen vertraue, seit dem Tag als ich mich das erste Mal mit ihm gestritten habe.
Darauf vertraue, dass er mich nicht enttäscht, ich mich auf ihn verlassen kann.

„Klingt logisch.“, sagt Kai, nach einem Schluck seines Drinks, was mich wirklich überrascht. Normalerweise sind meine Gedankengänge für andere unverständlich.
„Du scheinst ihn sehr zu mögen, wenn du dich nach ihm nennst.... Oh, ich glaube, du solltest langsam hinter die Bühne, Tri sucht dich.......“
Ich blicke auf, und sehe Ishtar sofort.

„Oh, yeah..... bleibst du noch etwas hier?“

Irgendwie will ich mehr über ihn wissen...

„Klar, ich will doch euren Auftritt nicht verpassen, deine Stimme ist es echt wert“, antwortet der grünhaarige grinsend.
Ich winke ihm zu und begebe mich zu Marik.
‚Du scheinst ihn sehr zu mögen, wenn du dich nach ihm nennst...’
Das ist etwas untertrieben. Ich mag Kaiba wirklich, denn ich habe mich letztes Jahr in ihn verliebt.
Ich suche seine Nähe, geniesse unsere Streitereien, will dass er sich um mich kümmert, mich beachtet. Ich hasse es wenn er mich ignoriert, wenn er mal krank ist. Ich fühle mich dann irgendwie..... unvollständig.
Hach, was für wildromanische Gedanken.
Ich muss grinsen.

Ich beschleunige meine Schritte, bleibe nicht stehen, obwohl ich schwören könnte ein „lauf Hündchen, lauf!!“ gehört zu haben, als ich mich von Kai abgewendet habe....

Ich werde wirklich paranoid, Kaiba ist sicher nicht hier.....


Eine halbe Stunde später sitzen wir, alle fertig umgezogen und geschminkt, in der Umkleide.
Game spielt Playstation2,(welche Überraschung) während der Pharao ihn von hinten umarmt, den Kopf auf die Schulter des Kleineren gelegt, um den Bildschirm sehen zu können.
Wenn ich sie sonst in dieser Pose sehe, sprich, wenn sie keinen Haargelverzicht üben, habe ich manchmal schon Bedenken, ob Yami da mit beiden Augen wieder raufkommt.... diese Haare brauchen doch sicher einen Waffenschein!?

Marik und Nami sitzen in einer Ecke, und ich schätze mal das sie Knutschen, aber ich halte mich selbst davon ab hinzusehen, da ich das traurige Gefühl, welches immer in mir aufsteigt wenn ich küssende Pärchen sehe, dann den ganzen Abend hätte ertragen müssen.

Ach ja, ich bin ja so ein armer, depressiver Junge.....

Bakura liest(schon wieder) „the third twin“, während ich in Chellotönen von Apocalyptica schwelge.

Is ja gut, ich gebe es ja zu;

Ich denke an Kaiba.
Und ich bin etwas traurig, weil ich weiss, dass er nie etwas für mich empfinden wird. Aber andererseits, ist diese melanchonie schon fast dauerzustand.
Ich grinse in mich hinein.
Hey, ich wäre echt ein guter Schauspieler! Ich schaffe es immerhin oft genug mich selbst zu täuschen, es zu vergessen.

Und ich denke an Kai.
Er sieht einfach genial aus, wirkt sehr nett, vielleicht etwas verschlossen und ich mag ihn jetzt schon, obwohl ich höchstens zehn Minuten mit ihm verbracht habe.

Und ich muss daran denken, wie ähnlich die beiden sich sind.
Sehr wahrscheinlich, sehe nur ich das so, aber beide, Kaiba und Kai, wecken in mir das Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen. Als könne ich mich fallen lassen, und darauf vertrauen das einer der Beiden mich auffängt.

Und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein.

Kaiba, dieser arogante Bastard, mit seinem eisigen Blick, scheinbar ohne Gewissen, ohne Gefühle. Dieser, leider so verdammt grosse, Mistkerl, zu dem ich immer aufsehen muss, auch wenn mir nichts ferner liegt. Dieses drei-Sterne-Gefrierfach. Weil er sich einfach von nichts, was ich sage, ernsthaft provozieren lässt, wärend ich bei einem einzigen Wort von ihm an die Decke gehen könnte.
Dieser skrupellose Gauner, der seinem Vater die Firma gestohlen hat. Dieses Arschloch, das auch mein Herz gestohlen hatt, und es mir einfach nicht mehr zurückgeben will, egal wie sehr ich versucht habe diese Tatsache zu ignorieren, alles daran gesetzt habe von ihm loszukommen.

Und jetzt Kai, der grosse Unbekannte, der in mir das Verlangen weckt, ihn zu ergründen, alles über ihn herrauszufinden. Wenigstens seinen echten Namen. Kai, der, obwohl er so nett wirkt, den Schalk in seinen Augen nicht wirklich verstecken kann. Kai, mit den giftgrünen Haaren, und den tiefen grünen Augen, in denen ich so liebend gerne versinken würde.

Und dann wieder Kaiba.
Die gerade Nase... die gleiche hat auch Kai...
Sein markantes Gesicht... das des Grünhaarigen gleicht dem des Brünetten wirklich sehr.
Aber etwas an Kaiba ist unverwechselbar...
Seine tief blauen Augen...


*You’re pure poison
I wish I could kiss the water from your lips
But you’re pure poison
I want to look into your eyes
Drown in your poison
Want to put my hands on your hips
Feel your poison
But you will never hear my cries
Cause you are pure poison
*


Ich lächle in mich hinein.
Dieser Text ist entstanden, nachdem ich Kaiba ausversehen beim Umziehen gesehen habe. Hey, ich spanne sonst echt nicht... obwohl bei diesen verdammt langen Beinen ist die Versuchung manchmal fast übermächtig- aber nur fast!

Damals bin ich in die Umkleid geplatzt, weil ich meine Tasche vergessen habe. Gerade habe ich mein Zeug genommen und wollte mich schonwieder wegdrehen, als er aus der Dusche kam. Ein Handtuch um die Hüfte, das Wasser gläntzte auf seiner Haut, auf seinen Lippen.

Ich habe mich nach ihm verzehrt, und wusste doch, dass es nicht geht. Ich bin ein Junge, genau wie er, und ich bezweifle das er es verstehen würde.
Nein er würde mich in Grund und Boden starren.
Mir sagen wie verabscheuungswürdig ich wäre.
Das es einfach nur jenseits des Ekels wäre, mich auch nur anzufassen.
Und er würde höhnen. Höhnen das ich schwul wäre.
Das ich niemals jemanden finden würde.

Er sah mich, wandte sich aber ohne etwas zu sagen seiner Tasche zu.
Meine Selbstbeherrschung fiel in sich zusammen.
Ich bin aus dem Raum gerannt, aus der Turnhalle, weg von der Schule. Fort von Kaiba, wollte vor meinen Gefühlen fliehen. Vor meiner Angst.
Er erwähnte den Vorfall nie mit einem einzigen Wort.

Aber trotz meiner Angst, liebe ich ihn. Oder besser gesagt, ich denke, dass ich ihn liebe. Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiss, wie Liebe sich anfühlt.
Ein kleiner Teil von mir beruht darauf, dass ich ihm vertrauen soll.
Und ich glaube ihm....
Plötzlich schiebt sich Kais Gesicht wieder vor Kaibas.
Seine dunklen Augen, seine wiederspenstigen Haare.
Vom Äusseren war Kai wirklich reines Gift.
Und doch war er freundlich....

Ich will nochmal mit Kai reden. Mehr über ihn wissen. Zeit mit ihm verbringen.
Aber ist ja im Publikum...

Ich werfe einen Blick auf die Uhr.

„FUCK!!“, rufe ich inbrünstig.

Schnell nehme ich die Kopfhörer ab und wende mich den anderen zu, welche mich verdutzt anschauen.

„Meine verehrten Herren- meine Dame“, ich mache eine verbeugung in Richtung Nami, „ Die Band „Neko no Kago“ sollte schon seit 7Minuten und ....ah, 37Sekunden auf der Bühne stehen“

Einen Moment starren sie mich entgeistert an, bevor-

„TEAS!!!!!!“

-sie mich wie aus einem Mund anschreien.

Ich grinse.

„Los Leute, kommt in die Gänge! Game!“

„Yupp!“ Schnell speichert Yugi sein Spiel und setzt seinen Hut auf.

OK?
Ich sehe mich um.
Alle stehen, bereit zum Aufbruch.

Marik stösst ein „Ogi, ogi, ogi!“ hervor, worauf er ein einstimmiges „OI,OI,OI!“ von uns erntet.

„Okay.... lets fez!“
Ich dirigiere die Truppe aus der Tür und Backstage zur Bühne. Nami hastet zum Mischpult, um die Jungs dort zu unterstützen.


Ich grinse den Anderen zu.
Egal wie oft wir auftreten, das Lampenfieber bleibt.
„Also Leute... Zeit für ein Duell!“

Ein überbleibsel der alten Tage. Und doch gehört es wie das „ogi,ogi,ogi!“ einfach zu unserem Offstage Ritual.
Ich blicke in die Gesichter meiner Kumpels. Nervosität, aber auch Vorfreude ist in ihnen zu lesen. Ich lächle ihnen zu.
Es ist schon witzig, vor einem Duell waren wir nie so nervös, wie wir es sogar noch nach unserem 100 Aufrtitt sind. Aber wir geniessen es. Wir lieben es zu spielen. Es macht einfach Spass, und es befreit ungemein.
Für mich ist es zu einem Teil meines Lebens geworden, den ich mir fast nicht mehr daraus wegdenken kann. Und ich will es auch nicht.
Auf der Bühne bin ich glücklicher, als ich es jemals während eines Duellmonster Turnieres war...
‚Aber die Zeit davor ist die Hölle’, denke ich grinsend.

Aber jetzt heisst es ‚Auf in den Kampf!’.

„Change, you start.“
Ryou nickt, und betritt als erster die Bühne. Nacheinander gehen wir nach ihm hinaus. Applaus brandet uns entgegen. Adrenalin schiesst durch meinen Körper, als ich als Letzter ins Rampenlicht trete.

Wie gesagt;



ZEIT FÜR EIN DUELL!!

 

 

 

               

3.1.07 21:53
 


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